5 Minuten - Leben
Veröffentlicht am 16.11.2016, 17:00

Zu diesem besonderen Anlass wird auch die Regisseurin Ruth Rieser anwesend sein und im Anschluss an die Vorführung ein Gespräch mit Prof. Arno Rußegger (Universität Klagenfurt – Germanistik) führen.

Inhalt

Titelgebender „Ausgangspunkt“ des Dokumentarfilms über und mit Peter Turrini ist der Tonhof in Maria Saal. Hier führte in den 50er und 60er Jahren das Künstlerpaar Maja und Gerhard Lampersberg ein offenes Haus für völlig unbekannte Kunst-Irre, wie es Turrini im Laufe des Filmes einmal nennt – von Thomas Bernhard bis Christine Lavant u.v.a.m.

Für den 15-jährigen Peter Turrini war der Tonhof ein magischer Ort, sein „erstes Zuhause – Labor, Enklave, Wiege der österreichischen Nachkriegsliteratur“.

Der verstorbene Regisseur und Klagenfurter Stadttheaterintendant Dietmar Pflegerl beauftragte den Dichter mit einem Stück über diese Zeit. Die Schauspielerin und Filmemacherin Ruth Rieser verkörperte bei der Uraufführung von „Bei Einbruch der Dunkelheit“ 2006 die Claire. In ihrem bildmächtigen und ruhigen Dokumentarfilm lässt sie nun den Kärntner Dramatiker zu Wort kommen – nachdenklich, offenherzig, liebevoll. Ohne Ressentiment oder Voyeurismus wird im Gespräch behutsam dem Herzschlag des Tonhofes und seiner mittlerweile verstorbenen Hausherren nachgespürt. Dabei zeigt sich Turrini auch als Freund der Jugend, als einer mit feinem Sensorium für das Jetzt.

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Veröffentlicht am 16.11.2016, 17:00
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