5 Minuten - Leben
Veröffentlicht am 05.05.2017, 08:27

Die Kursteilnehmer haben anstrengende und fordernde Tage hinter sich und mussten wetterbedingt alle vier Jahreszeiten durchlaufen. Neben zahlreichen theoretischen Schulungen beinhaltet der Kurs aber vor allem viele praktische Übungseinheiten im fließenden Gewässer.

Erste Praxiseinheit im Schneegestöber

Bei der ersten Praxiseinheit mussten sich die Retter im Schneegestöber beweisen. Ziel der Ausbildung zum Wildwasserretter ist es, spezielle Einsatzkräfte hervorzubringen, die u.a. bei der Personenrettung in stark strömenden Bächen und Flüssen bzw. in schwierigem Gelände (Canyon) zum Einsatz kommen. Die Basis für die Teilnahme an dieser Ausbildung bilden die allgemeine Rettungsschwimmausbildung samt Einsatzkraft-Zertifizierung sowie die Ausbildung zum Fließwasserretter.

Schwimmen im Wildwasser bei Tag und Nacht

Neben der Vermittlung des theoretischen Wissens wie Gewässer- und Materialkunde, Lagefeststellung war vor allem der Ausbau der praktischen Fähigkeiten und Kenntnisse Ziel des Kurses. Schwimmen im Wildwasser bei Tag und Nacht, verschiedenste Bergetechniken, Befahren eines Flusses mittels Raft (=wildwassertaugliches Schlauchboot), Seiltechnik uvm. standen am Kursplan.

Den Abschluss bildete eine Übung bei der die Kursteilnehmer komplett auf sich alleine gestellt einen großen Raftunfall im Bereich “Wilder Lauffen” bewältigen mussten. Sämtliches im Rahmen des Kurses erlernte Wissen mussten die Teilnehmer hier realitätsnah einsetzen. Am Ende des Kurses konnten die vier Kärntner Wasserretter aus den ÖWR-Einsatzstellen Faak und Sattendorf das hart erkämpfte goldene Wildwasserretter-Abzeichen von der Kursleitung der Wasserrettung Oberösterreich entgegennehmen.

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Veröffentlicht am 05.05.2017, 08:27
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