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Veröffentlicht am 22.11.2017, 10:38

Die jungen Männer hatten maskiert an dessen Wohnungstüre geklopft. Die vier jungen Männer werden verdächtigt, den Beschäftigungslosen in dessen Wohnung unter Verwendung von Messern sowie durch Anwendung massiver körperlicher Gewalt zur Herausgabe von Suchtmitteln, eines Fernsehgerätes und eines Handys gezwungen zu haben.  Der 28-Jährige erlitt beim Überfall schwere Körperverletzungen.

Weiteres Opfer

Im Zuge der Raubermittlungen konnte begleitend eine weitere schwere Köperverletzung und eine schwere Nötigung zum Nachteil eines 18-jährigen Klagenfurters geklärt werden, die ebenfalls von den festgenommenen Beschuldigten verübt wurde. Das Opfer wurde in diesem Fall im Zuge der Tathandlungen, die sich über eine Stunde hinzogen, durch „Züchtigung“ am Körper verletzt und auch durch verschiedene Handlungen besonders erniedrigt. Das junge Opfer war dadurch derart eingeschüchtert, dass es sich aus Angst weder in ärztliche Behandlung begab, noch den Vorfall polizeilich anzeigte.

Im Zuge der intensiven Ermittlungen in der gegenständlichen Sache wurden die erwirkten Festnahme- und Durchsuchungsanordnungen der Staatsanwaltschaft Klagenfurt mit Unterstützung des EKO-Cobra und Beamten des Landeskriminalamtes Kärnten umgesetzt, wobei sämtliche Beschuldigte festgenommen werden konnten. Im Zuge der Durchsuchungen konnten Teile der Raubbeute aufgefunden und sichergestellt werden.

Einschlägig vorbestraft

Die mehrfach amtsbekannten und teils bereits einschlägig vorbestraften Beschuldigten verweigerten die Aussage, bzw. bestritten diese. Lediglich im Falle der schweren Köperverletzung/Nötigung des 18-jährigen Klagenfurters liegen Teilgeständnisse vor. Die vier Beschuldigten befinden sich in U-Haft.

Weiters wird in diesem Zusammenhang von der Polizei angeführt, dass durch diese „Gruppierung“, bei der der tschetschenische Staatsbürger als Anführer fungierte, mit großer Wahrscheinlichkeit weitere Straftaten auf dem Gebiet der Gewalt-, Eigentums- und Suchtmittel-Kriminalität im „Milieu“ verübt wurden, wobei diese aufgrund der massiven Gewaltanwendung bzw. Drohungen seitens der Täter bis dato nicht offiziell zur Anzeige gebracht wurden.

Hinweise erbeten

Entsprechende zweckdienliche Hinweise an die nächste Polizeidienststelle oder das Kriminalreferat des SPK Klagenfurt  (059133/25-3333) sind erbeten.

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Veröffentlicht am 22.11.2017, 10:38
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