5 Minuten - Leben
Veröffentlicht am 08.12.2017, 08:15

Seit 180 Jahren unterstützt die Eisenbahn das Leben der Österreicher nun schon. Deswegen hat sich die ÖBB etwas ganz besonderes für die Hauptbahnhöfe in Graz, Klagenfurt, Wien, St. Pölten, Linz, Salzburg, Innsbruck und Dornbirn einfallen lassen. Dort wurden Kunstinstallationen von nationalen, sowie internationalen Künstlern, aufgebaut, die einen Einblick in die Geschichte der Eisenbahn geben sollen. Unter verschiedenen Mottos sollen den Vorbeigehenden Informationen über die Bahn vermittelt werden.

“Raum/Zeit-Transformer” in Klagenfurt

Seit 1863 ist auch Klagenfurt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Das zweistöckige Bahnhofsgebäude ist bereits denkmalgeschützt, dank der wunderschönen Wandfresken des Künstlers Gisbert Hoke. Nun präsentiert auch Tomas Hoke eines seiner Werke dort:  Unter dem Titel “Raum/Zeit-Transformer” wurde eine rotierende Lichtskulptur am Haupteingang des Bahnhofs montiert. Dafür wurden 24 Leuchtstoffröhren an einen Ring angebracht, die sich gegen den Uhrzeigersinn drehen. In die andere Richtung läuft ein blaues Licht.

Unser Motto: “Wahrnehmung”

Die Kunstinstallation soll etwas darstellen, dass wohl jeder von uns kennt. Der Zug fährt in den Bahnhof ein und beim Warten auf das Weiterfahren beobachtet man andere Züge. Wenn der Zug am Nachbargleis sich in Bewegung setzt, kann man oft nicht sofort wahrnehmen, ob man selbst sich bewegt oder der andere Zug losfährt. Das Kunstwerk steht deshalb unter dem Motto “Wahrnehmung” und passt unserer Meinung nach perfekt zum Hauptbahnhof Klagenfurt, dem wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Südösterreich.

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Veröffentlicht am 08.12.2017, 08:15
Artikel-UPDATE am 08.12.2017, 14:36
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