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Politik - Klagenfurt
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In fünf Jahren soll es stehen

Neues Hallenbad: Zeichen stehen auf Sport

Klagenfurt – In der heutigen Sitzung des Klagenfurter Stadtsenats war ein neues Hallenbad Thema. Die Vorarbeiten hierzu sind voll im Gange. Stadtwerke‐Vorständin Mag. Sabrina Schütz‐Oberländer und Dipl.‐Ing. Bernhard Eder berichteten über den aktuellen Stand.

 2 Minuten Lesezeit (254 Wörter) | Änderung am 19.12.2017 - 18.31 Uhr

In spätestens fünf Jahren benötigt man in Klagenfurt ein neues Hallenbad. Deshalb haben die Stadtwerke eine Arbeitsgruppe installiert, in welcher alle zuständigen Dienststellen der Stadt vertreten sind. Außerdem zog man ein Bäderprofiunternehmen aus Deutschland für diverse Berechnungen hinzu.

Verschiedene Faktoren wurden untersucht

Faktoren wie Grundkonzept, Standort und Kosten wurden unter die Lupe genommen. Auch die Zielgruppen, das städtebauliche Umfeld sowie Bau- und Betriebskosten waren Thema der Untersuchung. Beim Konzept einigte man sich auf eines mit Kernaufgaben, also ein sogenanntes Nucleus-Modell. Für Klagenfurt sind diese Kernaufgaben die Trainingsmöglichkeiten für Schwimmer und Triathleten, Angebote für Schulen und Kurse, Familienbad mit Erholungszonen, Freizeitbecken und Kinderbecken mit Attraktionen, Sauna‐Landschaft und Fitnessbereich sowie Gastronomie. Eine Therme bzw. ein Wellness-Erlebnisbad sind kein Thema für Klagenfurt.

Mögliche Standorte

Als mögliche Standorte haben die Experten die Messe, die Ostbucht sowie Standorte gegenüber von Minimundus und Stadion festgelegt.

Bürgerbeteiligungsverfahren

Als Nächstes ist ein Bürgerbeteiligungsverfahren geplant, welches möglichst breit angelegt sein soll. Ein solches Verfahren wurde bereits ausgeschrieben und das Institut Impact von Mag. Kathrin Stainer‐Hämmerle ausgewählt. Dieser Bürgerbeteiligungsprozess soll im März 2018 starten und im Herbst beendet sein.

Kein Konkurrenzkampf mit Villach

Die Bürgermeisterin Dr. Maria‐Luise Mathiaschitz sprach sich für das jetzige Modell aus, denn „es ist nicht der Sinn, dass wir uns in einen Konkurrenzkampf mit Villach oder Thermenlandschaften begeben. Wir brauchen ein solid ausgestattetes Bad für unsere Bürger, Familien und Sportler“.

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