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Aktuell - Villach
© BMF/ZA

Die Tiere waren in Kübeln untergebracht:

Welpen-Schmuggel: 960 Euro Geldstrafe

Villach – In einem rumänischen Reisebus im Oktober 2017 - wir berichteten - wurden acht junge Hunde illegal transportiert. Untergebracht in kleinen Kübeln im Gepäckraum und in der WC-Anlage des Busses. Die Tiere waren in einem entsetzlichen Zustand. Heute, am 3. Oktober 2018, wurden die Täter zum Prozess vor Gericht geladen - der rumänische Busfahrer wurde zu einer Geldstrafe verdonnert, die zwei anderen Täter erschienen jedoch nicht vor Gericht.

 2 Minuten Lesezeit (242 Wörter)

Vor gut einem Jahr, am 6. Oktober 2017, gelang es den Beamten des Zollamtes Klagenfurt/Villach in Zuge von Routine-Durchsuchungen einen grausamen Welpenschmuggel auf der Autobahn A2 in Richtung Italien aufzudecken. Acht kleine Hunde wurden in einem äußerst schlechten Zustand gefunden – verdreckt, verdurstet und ausgehungert. Die Insassen des Reisebusses konnten keine Dokumente bezüglich der Welpen vorweisen.

Hunde wurden aufgepäppelt und vermittelt

Die kleinen Welpen wurden nach dem Fund im Tierheim Villach versorgt und weitervermittelt – sie haben nun alle ein neues Zuhause.

Neben dem schockierenden Fund der Welpen wurden auch 75.000 Stück Zigaretten entdeckt, welche – wie auch die Welpen – für den Verkauf in Italien bestimmt waren.

Geldstrafe für Welpen-Schmuggel

Wegen des Welpenschmuggels wurde nun der rumänische Busfahrer zu einer Geldstrafe verurteilt. Es hätten sich drei Männer vor dem Landesgericht verantworten sollen, erschienen ist jedoch nur der 46-jährige Mittäter. Dieser wurde der Tierquälerei schuldig gesprochen und wurde zu einer Geldstrafe in der Höhe von 960 Euro verdonnert.

Der schuldig gesprochene Rumäne erklärte, er sei als Reisebusfahrer nicht verantwortlich für die Ladung. Es wurde ebenfalls lange über die Dauer der Einpferchung gesprochen und auch darüber, ob die Tiere ausreichend Futter bekommen hätten. Der Rumäne behauptete, er habe den Bus bereits in diesem Zustand übernommen und ihn nur ein paar Stunden gelenkt. Am Ende sagte der Busfahrer, dass es ihm leid tue.