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Veröffentlicht am 26.11.2018, 09:07

Konsumentenschützer der Arbeiterkammer Kärnten warnen: Derzeit versuchen in Kärnten angebliche Microsoft-Mitarbeiter die Lizenznummern von Konsumenten zu ergattern. Die Anrufer mit englischem Akzent geben vor, dass der Computer des Konsumenten mit Viren befallen sei und man das Problem direkt am Telefon beheben könne. Laut Auskunft einer betroffenen Konsumentin geht der Anrufer verbal sehr aggressiv vor, um das Telefongespräch aufrechtzuerhalten.

Mario Drussnitzer, AK-Konsumentenschützer: „Wir haben bereits einige Anfragen von besorgten heimischen Konsumenten, die via Telefon belästigt wurden. Geben Sie keinesfalls Ihre Daten bekannt! Sollten Sie angerufen werden, dann beenden Sie das Telefongespräch sofort, es handelt sich um eine Phishing-Attacke! Wir vermuten zudem, dass sich die Betrüger auf diese Weise in die Computer hacken wollen.“

Phishing-Attacken

„Die AK ist immer wieder mit ähnlichen Fällen in der Beratung konfrontiert. Bei sogenannten Phishing-Attacken versuchen die Täter mit gefälschten Mails, Anrufen, Webseiten oder Kurznachrichten, geheime oder heikle Daten der Benutzer zu lukrieren, um sie zu schädigen“, warnt auch AK-Präsident Günther Goach, der heimische Konsumenten dazu aufruft, sich bei Fragen an den Konsumentenschutz der Arbeiterkammer (Tel: 050 477-2000) zu wenden.

Nichten- Neffen Trick

Doch nicht nur die Microsoft-Betrüger sind derzeit aktiv. Mehrmals berichteten wir in letzter Zeit von Kärntnern, die durch Telefonbetrüger um ihr Geld gebracht wurden. In allen Fällen wurde von den Anrufern, die sich als Nichten beziehungsweise Neffen der Kärntner ausgaben, mehrere zehntausend Euro verlangt. Die Anrufer gaben an, sich in einer finanziellen Notsituation zu befinden. In vielen Fällen erkannten die Opfer erst nach der Zahlung, dass es sich um Telefonbetrüger handelte. Bei Anrufen mit unbekannter Nummer ist also größte Vorsicht geboten.

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Veröffentlicht am 26.11.2018, 09:07
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