5 Minuten - Leben
Veröffentlicht am 09.04.2020, 11:01

“Wenn man den Wanderweg von Heiligengeist zum Hundsmarhof aus benützt, wohnt Hildegard Worofka mit ihrem Lebensgefährten seit rund 9 Jahren mitten in der Natur”, erzählt uns Gordon Kelz. Die beiden Tierliebhaber hielten unter anderem auch Hühner, die ihnen frische Eier legten. Im Laufe der Jahre wurden es immer weniger und seit längerer Zeit gibt es nur noch “Puppi”, wie die übriggebliebene Henne von Frau Worofka liebevoll genannt wird.

Henne als Schoßhündchen

Diese Henne, erzählte Worofka gegenüber Kelz, war immer schon gerne alleine, auch als es noch mehrere gab. “Sie wird rund fünf Jahre alt sein und hat das Eierlegen vor Monaten eingestellt”, erzählt die Tierliebhaberin. Worofka hat “Puppi” beobachtet als diese einsam ihre Runden zog und dachte an Gesellschaft für die vereinsamte Henne. Doch wie sich herausstellte, wollte die Henne lieber alleine ihren Ruhestand genießen. Damit sie doch etwas Gesellschaft hat, begann Worofka mit “Puppi” auf dem Arm über das Grundstück zu spazieren und ihr auch die Streicheleinheiten zu geben, die jedes Lebewesen braucht. “Das gefiel der Henne so großartig, dass sich diese eng an ihre Besitzerin anschmiegt und mit geschlossenen Augen das zärtliche Kraulen in ihrem Gefieder genießt”, erzählt uns Kelz. “Von wegen dummes Huhn!”

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Veröffentlicht am 09.04.2020, 11:01
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