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Veröffentlicht am 22.09.2020, 08:59

Drei Schuldsprüche gab es beim gestrigen Hypop-Prozess am Landesgericht Klagenfurt. So wurde Ex-Hypo-Chef Tilo Berlin, laut einem Bericht des ORF, zu einer Haftstrafe von zwei Jahre und zehn Monaten verurteilt. Der ehemalige Hypo-Vorstand Josef Kircher erhielt ein Jahr Haft.  VCP-Chef Heinrich Pecina wurde zu einer Geldstrafe und 18 Monaten bedingter Haft verurteilt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Vorwurf der Untreue

In einer früheren Verhandlung am Montag, 14. September, zeigten sich die nun Verurteilten bereits schuldig. Der Vorwurf autete auf Untreue. Speziell ging es bei dem Prozess um Kosten für die Fairness Opinion. Die Hypo hatte die Kosten in der Höhe von 3,8 Millionen Euro selbst bezahlt. Die Staatsanwaltschaft sei jedoch der Ansicht gewesen, dass die Kärntner Landesholding als Verkäufer der Bank diese Kosten tragen hätte müssen. Das Geld soll, wie der ORF Kärnten berichtete, über mehrere Scheinrechnungen an das Unternehmen VCP geflossen sein. VCP-Chef Heinrich Pecina hätte dies als einziger Beschuldigter von Anfang an zugegeben.

Oberster Gerichtshof hob Ersturteile auf

Bereits vor drei Jahren mussten sich die Angeklagten vor Gericht verantworten. Das Ersturteil wurde jedoch seitens des Obersten Gerichtshofes teilweise aufgehoben. Das Verfahren musste erneut durchgeführt werden.

 

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Veröffentlicht am 22.09.2020, 08:59
Artikel-UPDATE am 22.09.2020, 09:18
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