Landesrat Daniel Fellner (SPÖ), Landesfeuerwehrkommandant Rudolf Robin und Blackout-Experte Markus Saurugg informierten am Freitagabend die Kärntner Gemeinde-, Abschnitts- und Bezirksfeuerwehrkommandanten über die aktuellen Abläufe und Anforderungen im Falle eines großflächigen Stromausfalls. “In Kärnten steht im Blackout-Alarmplan festgeschrieben, dass jedes Rüsthaus im Lande, wenn der Storm ausgehen sollte, sofort besetzt werden soll und als Notfalls-Anlaufstelle für die Bevölkerung zur Verfügung steht. Ein solch umfassender Service muss allerdings gut vorbereitet sein”, führte Fellner aus. Klar sei, dass auch dann, wenn der Strom wieder da ist, weiterhin längere Zeit Folgen aufgrund der zusammengebrochenen Lieferketten spürbar sein werden, ergänzte Saurugg.
Der Katastrophenschutzbeauftragte des Landes Kärnten, Markus Hudobnik, erläuterte die Abläufe im Krisenfall und wie die Schnittstellen zur Feuerwehr gewährleistet werden. Robert Schmaranz von Kärnten Netz beleuchtete das Thema Blackout und sichere Stromversorgung in Kärnten aus Sicht des Energieversorgers und der Landesfeuerwehrkommandant legte die Sicht der Feuerwehren in Kärnten zum Thema Blackout dar: „Es ist unser Anspruch, die Kärntner Bevölkerung in jedem Fall bestmöglich zu schützen und unterstützen, deswegen bereiten wir uns auf die Möglichkeit eines Blackouts umfassend vor und schulen die Feuerwehrleute dahingehend“.