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Veröffentlicht am 08.11.2022, 11:57

Bis 2023 abgeschlossen

Für Maßnahmen nach den schweren Unwettern: Arriach erhält 342.500 Euro vom Land

Arriach - Aufgrund des Starkregenereignisses von Ende Juni wurden an zahlreichen Wildbacheinzugsgebieten in den Gemeinden Treffen und Arriach murartige Abflussprozesse ausgelöst, die sich im Bereich eines Ereignisses bewegen, das nur alle 150 Jahre stattfindet.
von Phillip Plattner1 Minute Lesezeit (220 Wörter)
Die Straßen wurden beim Unwetter im Juni in Mitleidenschaft gezogen.

“Um die Anrainer sowie deren Infrastruktur vor weiteren Schäden zu schützen, wegen der bereits entstandenen riesigen Schäden, und weil sich das Katastrophengebiet über mehrere Gemeinden erstreckte, war die Ergreifung von Sofortmaßnahmen unabdingbar”, berichtet Landeskatastrophenreferent Daniel Fellner. Die Finanzierung dieser Sofortmaßnahmen wurde nun vom Kollegium der Landesregierung im Rahmen der Regierungssitzung beschlossen. Die Kostenerfordernis des von der Gebietsbauleitung Kärnten Nordost ausgearbeiteten Projektes beträgt 1,37 Millionen Euro.

342.500 Euro vom Land

849.400 Euro sollen vom Bund, 274.000 Euro von der Abteilung Wasserwirtschaft des Landes Kärnten, 68.500 Euro von der Landesstraßenverwaltung und 178.100 Euro vom Schutzwasserverband Gegendtal-Ossiachersee kommen. Das ergibt einen Landesmittelanteil von 342.500 Euro. Auch das Straßenbaureferat beteiligt sich an der Finanzierung der Sofortmaßnahmen. “Die Unwetter im Gegendtal haben auch an den Landesstraßen und -brücken Schäden in der Höhe von rund 20 Millionen Euro verursacht”, erinnert Straßenbaureferent Martin Gruber.

Auch Verklausungen sollen entfernt werden

Ziel aller Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung im Katastrophengebiet der Gemeinde Arriach, ist die unmittelbare Herstellung der Funktionsfähigkeit der vorhandenen Schutzmaßnahmen. Durch Bachräumungen und Entfernung von Wildholz sollen wieder ausreichende Durchflussprofile geschaffen werden. In der Gemeinde Arriach ist neben der Wildholzräumung und der Entfernung von Verklausungen die Rückführung des Arriacherbaches in sein Bachbett vorrangiges Ziel.

Die Umsetzung der Schutzmaßnahmen soll 2023 abgeschlossen werden.

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