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Veröffentlicht am 06.04.2023, 13:23

Mehr Klimaschutz gefordert

Protestgruppe "Fridays for Future" übt Kritik am Regierungs­programm

Kärnten - Fridays for Future kritisiert das Kärntner Regierungsprogramm, welches am Mittwoch von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und LHStv. Martin Gruber (ÖVP) vorgestellt worden ist. Verbindliche Ziele zum Klimaschutz seien darin noch immer nicht festgelegt.
von Tanja Janschitz1 Minute Lesezeit (200 Wörter)
Archivfoto: "Friday for Future"-Demo in Klagenfurt.

Am Mittwoch wurde das Regierungsprogramm der Kärntner Landesregierung im Rahmen einer Pressekonferenz von Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) und LHStv. Martin Gruber (ÖVP) präsentiert und unterzeichnet – wir haben berichtet. Neben der Opposition hat auch das Team von Fridays For Future Kärnten einiges dazu zu sagen. Laut der Gruppierung reiche es nicht aus, nur Versprechungen in den Raum zu stellen, solange diese nicht verbindlich sind. “Uns fehlt seit Jahren ein Klimaschutzgesetz, das die Landesregierungen wirklich verpflichten würde, ihre selbst gesetzten Ziele zum Klimaschutz einzuhalten”, so Marly, Klimaaktivistin von Fridays for Future Kärnten.

“Landesregierung muss dringend anfangen zu handeln”

Unter anderem habe das Land im Verkehrssektor Nachholbedarf. “Wir brauchen endlich leistbare Tickets und bessere Verbindungen der öffentlichen Verkehrsmittel in die ländlichen Regionen. Es ist oft sogar teurer, mit Bus und Bahn zu fahren als das Auto zu nehmen – und dabei müsste es doch eigentlich umgekehrt sein”, meint Selina von Fridays for Future Kärnten. “Die Landesregierung muss dringend anfangen zu handeln, denn um die verpflichtenden EU-Vorgaben zu erfüllen und die unumkehrbaren Folgen der Klimakrise zu verhindern, müssen wir bis 2030 unsere Emissionen um 48 Prozent reduzieren”, mahnt auch Markus, Student der Alpen-Adria-Universität Klagenfurt.

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