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Veröffentlicht am 11.05.2023, 14:39

15 Millionen Euro investiert

Besonderes Herz­stück: So modern ist der Zubau im Spittaler Kranken­haus

Spittal an der Drau - Ein fünfgeschossiger Zubau sichert die gesundheitliche Versorgung der Oberkärntner Bevölkerung auf höchstem Niveau. Die Tagesklinik und Dialysestation sind auf dem modernsten Stand. Auch neue Räumlichkeiten für Mitarbeiterteams soll es geben.
von Janine Ploner3 Minuten Lesezeit (373 Wörter)
Pflegedirektorin Michaela Wutti mit GF Andrea Samonigg-Mahrer, Gesundheitsreferentin Beate Prettner und der medizinische Direktor Gerald Bruckmann.

Auch wenn Coronapandemie und Teuerungswelle den Zeitplan und die Investitionssumme etwas „durchgerüttelt“ haben: Umso erleichterter wurde heute, Donnerstag 11. Mai 2023, die Eröffnung des fünfgeschossigen Zubaues und des Umbaues im Haupthaus im Krankenhaus Spittal an der Drau gefeiert. „Das Gesamtprojekt wird sich auf 15 Millionen Euro belaufen. 90 Prozent davon werden vom Land Kärnten finanziert. Damit haben wir optimale Rahmenbedingungen geschaffen, um das hohe Qualitätsniveau zu sichern und gleichzeitig die Effizienz halten zu können. Davon werden die Menschen Oberkärntens profitieren“, betonte Gesundheitsreferentin Landesrätin Beate Prettner (SPÖ).

Tagesklinik als Herzstück

„Medizinische Eingriffe, für die vor Jahren längere stationäre Aufenthalte notwendig waren, werden heute ambulant oder tagesklinisch vorgenommen. Daher setzen wir auf einen laufenden Ausbau tagesklinischer Strukturen und Leistungen. Die neue Tagesklinik ist nun vom Stationsbetrieb komplett getrennt“, sagte Prettner. Wie Andrea Samonigg-Mahrer, Geschäftsführerin des Krankenhauses Spittal informierte, werden die tagesklinischen Leistungen in den Bereichen der klassischen Chirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und HNO angeboten. „Mittlerweile führen wir pro Jahr rund 1.100 tagesklinische Eingriffe durch“, so Samonigg-Mahrer.

Neu, hell und modern

Ebenso im Zentrum des Zubaues befindet sich die auf den modernsten Stand gebrachte Dialysestation. Sie umfasst zehn Behandlungs- und zwei Reserveplätze sowie einen Untersuchungsraum. „Auch hier haben wir die Patientenströme entflechtet. Die hellen, lichtdurchfluteten Räume mit Blick ins Grüne sorgen für eine angenehme Atmosphäre, sodass sich die Menschen während der Dialyse-Behandlung entspannen können“, sagte Samonigg-Mahrer. Neu hinzugekommen sind ein fünfter Operationssaal mit einer neuen Holding Area sowie neue und großzügigere Dienst-, Verwaltungs- und Ruheräume für das Personal. Im Haupthaus wurde die Ambulanz neu aufgestellt.

„Mosaik des Südens“

„Das Land Kärnten nimmt jedes Jahr viel Geld in die Hand, um am Puls der Medizin zu bleiben – denn die Medizin entwickelt sich zum Teil rasant. Das bedeutet für die Gesundheitspolitik, laufend Investitionen zu tätigen, um den Kärntner Patienten den jeweils letzten Stand der medizinischen Versorgung anbieten zu können“, betonte die Gesundheitsreferentin. Anlässlich der Eröffnung des Zubaues überreichte die Samonigg Privatstiftung dem Krankenhaus eine Leihgabe im öffentlichen Raum – das „Mosaik des Südens“. Das Kunstwerk habe das Potenzial, eine kleine Tourismusattraktion zu werden, erklärte Hermann Samonigg.

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