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Veröffentlicht am 18.09.2023, 13:25

NEOS warnt

165 Millionen Euro: Graz muss bis 2028 das Vier­fache der Kredite zurück­zahlen

Graz - Der jüngste Entwurf des Strategieberichts der Stadt Graz beleuchtet ein Thema, das von NEOS schon länger aufgegriffen wird: Die Zinsen für neue Kredite steigen dramatisch an, während gleichzeitig Millionen an Altkrediten getilgt werden müssen.
von Julia Waldhauser1 Minute Lesezeit (119 Wörter)

Philipp Pointner, NEOS-Fraktionsvorsitzender und Vorsitzender des Kontrollausschusses, fordert die Stadtregierung dringend auf, ihre Ausgaben zu reduzieren und die Verwaltung effizienter zu gestalten. Pointner warnt davor, dass Graz bis 2028 das Vierfache seiner aktuellen Kreditraten zurückzahlen muss, was die finanziellen Spielräume für zukünftige Investitionen erheblich einschränken wird.

Dringender Handlungsbedarf laut Strategieberichtsentwurf

Laut dem Strategieberichtsentwurf, der die Entwicklung des Schuldendienstes im Kernhaushalt von Graz darstellt, betrugen die Schuldenrückzahlungen im Jahr 2022 etwa 41 Millionen Euro. Bis 2028 wird sich dieser Betrag jedoch auf über 165 Millionen Euro erhöhen. Im selben Zeitraum wird auch die Zinsbelastung von rund 15 auf über 55 Millionen Euro ansteigen, was fast 40 Millionen Euro mehr an Zinszahlungen bedeutet. Diese alarmierende Entwicklung erfordert drastische Maßnahmen, betont Pointner.

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