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Veröffentlicht am 18.09.2023, 18:26

Mobile Jugendarbeit

MOJA: Im Einsatz für die Jugend im öffent­lichen Raum von Graz

Graz - Die MOJA (Mobile Jugendarbeit) ist in Graz aktiv und setzt sich aktiv dafür ein, niederschwellig mit Jugendlichen in Kontakt zu treten. Dies geschieht durch Begehungen im öffentlichen Raum zu unterschiedlichen Zeiten und an verschiedenen Wochentagen, um Jugendliche an Orten anzutreffen, die sie frequentieren.
von Nadia Alina Gressl1 Minute Lesezeit (213 Wörter)

Besonders bemerkenswert ist die Initiative #wogibtswaszuessen. Aufgrund der Teuerung haben viele Jugendzentren im Frühjahr einen Bedarf an kostenlosen Essensmöglichkeiten gemeldet. Als Reaktion darauf hat die MOJA die Initiative ins Leben gerufen und eine Übersicht über Essensmöglichkeiten für Jugendliche gesammelt. Diese Informationen werden über Instagram veröffentlicht und täglich aktualisiert.

Unterschiedliche Bedürfnisse

Die Stadt Graz bietet ihren Bürgern vielfältige Möglichkeiten, sich im öffentlichen Raum aufzuhalten. Der Wunsch junger Menschen, sich nach den Pandemie-Jahren vermehrt im Freien aufzuhalten, erhöht den Druck auf den öffentlichen Raum. Die Gruppe der Jugendlichen, die von der MOJA betreut wird, ist äußerst vielfältig und hat unterschiedliche Bedürfnisse hinsichtlich konsumfreiem, öffentlichem Raum.

Verbesserung der Lebensqualität

Durch eine Analyse wird ermittelt, welche Räume in der Stadt für Jugendliche interessant sind oder Veränderungsbedarf aufweisen, sowie welche Themen Jugendliche beschäftigen. In der ersten Jahreshälfte hat die MOJA umfassende Informationen gesammelt und relevante Kategorien für die Sozialraumanalyse entwickelt. Ab Juni 2023 wird ein selbst entwickeltes Onlinetool eingesetzt, um diese Räume, Themen und Bedürfnisse von Jugendlichen zu erfassen. Die ersten Ergebnisse werden in der zweiten Jahreshälfte präsentiert. Die MOJA leistet somit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität von Jugendlichen in Graz.

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