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Veröffentlicht am 19.09.2023, 19:53

70 Millionen Euro

Ist das 'Leitspital' Liezen ein finanzielles Fass ohne Boden?

Steiermark - Die geplante Errichtung des "Leitspitals" im Bezirk Liezen sorgt erneut für Diskussionen im Landtag. Der Grund für die Aufregung: Der ursprünglich veranschlagte Kostenrahmen von 261 Millionen Euro erweist sich als unmöglich einzuhalten, und bereits jetzt wird eine Nachbedeckung von etwa 70 Millionen Euro benötigt.
von Nadia Alina Gressl1 Minute Lesezeit (173 Wörter)

Die KPÖ stellt fest: “Was Opposition und engagierte Bürger vor Ort seit Jahren vorhergesagt haben, bewahrheitet sich nun: Das Leitspital entwickelt sich schon lange vor einem möglichen Baubeginn zu einem finanziellen Fass ohne Boden. Jetzt muss die Landesregierung endlich begreifen, dass sie ein aussichtsloses Unterfangen verfolgt. Es ist nicht nur gesundheitspolitisch unsinnig, drei Spitäler zu schließen – aus finanziellen Gründen sollte spätestens jetzt die Notbremse gezogen werden!”, so der KPÖ-Landtagsabgeordnete Werner Murgg.

Hundert Millionen

Die KPÖ betont erneut die Notwendigkeit, die Stimme der Menschen vor Ort ernst zu nehmen: “Die Meinung der Bevölkerung im Bezirk Liezen zum Leitspital ist klar: Im Jahr 2019 stimmten zwei Drittel für den Erhalt der Spitäler in Bad Aussee, Rottenmann und Schladming. Die hunderten Millionen, die für einen Neubau auf der grünen Wiese veranschlagt werden, wären in den bestehenden Spitälern, der Personalausstattung und der ärztlichen Versorgung vor Ort im Interesse der Gesundheitsversorgung der Bevölkerung im Liezen viel besser angelegt!”, erklärt Werner Murgg weiter.

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